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Rückrunde!Nachdem die Landsmannschaft Pomerania Halle Aachen uns vergangenes Semester in Berlin besuchte, reisten die Berliner Preußen mit aB Hellmers und Freundin, aB Blöcher, iaB Schneider, Fux Weinert und zwei neuen Hausbewohnern vergangenes Wochenende nach Aachen. Auch aB Höning stieß aus Neuss dazu, konnte aber nur einen Tag mit uns verweilen. Um von der besonderen Lage der Grenzstadt Aachen zu profitieren, planten wir eine 3-Länderfahrt mit Besuchen in den Niederlanden, Belgien und Deutschland. Das verlängerte Wochenende kam uns sehr gelegen. Die Ankunft in Aachen wurde durch viele Staus verzögert, sodass die Preußen erst spät am Freitag Abend auf dem Pommernhaus eintrafen. Die Freude war groß als man sich wieder sah, schließlich lag unser letztes Treffen in Coburg wieder einige Monate zurück. Wir blieben auch nicht mehr lange wach, schließlich hatten wir am kommenden Tag ein strammes Programm auf der Tagesordnung.
Guten Morgen Öcher!Das Aufstehen um 10 Uhr viel keinem schwer, schließlich erwartete uns ein reiches gemeinsames Frühstück mit den Pommern, als auch zwei spannende Städte die es zu erkunden galt: Aachen auf deutscher Seite und Maastricht auf der niederländischen. Beide Städte trennen kaum 40km, sodass wir beschlossen beide an einem Tag zu besichtigen. Die wunderschöne Innenstadt Aachens konnte die Gäste aus Berlin mit ihrem Charme überzeugen - Kaiser Karl wusste warum er sich hier nieder ließ! Gekrönt – im Sinne des Wortes – wurde die Stadttour mit einem geführten Rundgang im Aachener Dom, dem Sinnbild der Stadt, erbaut im 8. Jahrhundert. Wir erwischten leider eine Gruppenführerin die a) neu, b) wenig eloquent und c) wenig attraktiv war, sodass der Großteil unserer Gruppe zur Parallelführung divergierte, geleitet von einer jungen, hübschen, dynamischen Geschichtsstudenten. So macht Geschichte Spaß! Leider wurde die Massenfahnenflucht bemerkt und wir wurden mittelfristig zurück auf unsere Plätze verwiesen. Höhepunkt der Führung war der Thron Karl des Großen. Zwar sehr nüchtern in Form und Farbe, strahlte er dennoch eine gewisse Macht aus. Eine Macht der aB Blöcher nicht widerstehen konnte: Nachdem die Gruppe den Saal verließ, zog es ihn magisch auf den Thron auf dem er einige Sekunden verweilte, uns anflehend wir sollen ein Vaterunser beten während er dort sitzt, damit er offiziell zum Kaiser ernannt werden kann. So die offizielle Regel - wir spielten aber nicht mit, schließlich wäre das so, als ob man den Bock zum Gärtner macht. aB Blöcher wurde nach einigen Sekunden auf dem Thron vom Volke wieder gestürzt. Nachdem wir die Innenstadt Aachens besichtigt haben, legten wir eine kleine Pause auf dem Pommernhaus ein, um Kräfte für die Fahrt nach Maastricht zu sammeln.
Op naar Nederland!Wir wurden dieses Wochenende nur von der Sonne verwöhnt. In diesem Sinne war die Innenstadt von Maastricht auch kräftig gefüllt mit Menschen, die die Straßen und ihre unendlich vielen Cafés und Restaurants bevölkerten. Maastricht ist eine der ältesten Städte der Niederlande und besitzt neben Amsterdam die meisten unter staatlichem Denkmalschutz stehenden Gebäude. Die Stadt ist dementsprechend schön und lädt den Besucher zum flanieren und staunen ein. Die Pommern, als auch die Preußen, waren zu diesem Zeitpunkt bereits sichtbar geschwächt! Die stuhlverwöhnten Beine des einen oder anderen wollten nicht mehr so recht besichtigen und so teilten wir uns in zwei Gruppen auf: Eine Besichtigungsgruppe und eine Verweilgruppe. Während letztere sich ein kühles, niederländisches Bier vor dem Rathaus gönnte, lief die andere weiter durch die teils mythisch anmutenden Straßenverzweigungen. Da wir mit Couleur unterwegs waren, sprach uns auf halber Strecke ein interessierter, älterer Passant darauf an, ob wir eine Burschenschaft seien. Nachdem wir erklärten eine Landsmannschaft im Coburger Convent zu sein, begrüßte er uns erfreut als Verbandsbrüder, schüttelte uns die Hände und wir verblieben mit einem Wiedersehen in Coburg 2012. Der CC in den Niederlanden - die Welt ist klein!   Zurück in AachenNach dem ereignisreichen und anstrengenden Tag waren alle gänzlich erschöpft. Das gemeinsame Grillen auf dem Dach des Pommernhauses rundete den Tag ab. Es dauerte nicht lange, bis die ersten satten und glücklichen Korporierten ins Bett fielen und einschliefen. Die übrig gebliebenen lauschten auf dem Balkon dem schönen Gesang und der Gitarrenmusik des neuen Preußenhausbewohners, der Musik studiert und dem Spätsommerabend so eine ganz besondere Note verlieh. En route à Bruxelles Der Sonntag war der belgischen Hauptstadt Brüssel gewidmet. Mit insgesamt 13 Leuten reisten wir per Auto an (ca. anderthalb Stunden Fahrt) und parkten außerhalb der Stadt neben dem Atomium. Das 1958, zur ersten Weltaustellung nach dem Krieg, erbaute, atomartige Gebilde war sehr beeindruckend anzusehen. Die U-Bahn brachte uns anschließend in die Innenstadt Brüssels, wo unser langer Gehmarsch begann. Von der Kathedrale St. Michael und St. Gugula, über den Gran Place bis zur Bourse besichtigten wir alles per pedes. Kräfte sammelten wir in einer belgischen Frittenbude – wenn man schon in Belgien ist, muss man das auch mitnehmen. Zwischendurch gönnte der eine oder andere sich natürlich auch eine köstliche Waffel. Der Marsch ging weiter in den Nord-Osten der Stadt mit dem Justizpalast und seiner phänomenalen Aussicht über die Stadt. Durch ständige Ermunterungsrufe und gutem Zureden schaffte ich es immer wieder die müden Beine der Gruppe nochmals 500m weiter zu treiben, bis wir letztendlich kurz nach dem Königspalast das Ziel unseres Ausfluges erreicht haben: den Mont des Arts. Wir verweilten hier eine Weile auf den Treppen und genossen erneut die Aussicht auf die Stadt, bis wir mit der U-Bahn den Weg zurück zu unseren Autos antraten. Zurück in Aachen gingen wir zum gemeinsamen Abendessen in die Pommernkonstante und feierten anschließend auf dem Haus noch in meinen Geburtstag hinein. Ein wirklich ereignisreiches Wochenende.  Öcher Adé!Der Tag der deutschen Einheit wurde genutzt um lange auszuschlafen. Erst nach dem Frühstück waren wirklich alle wach und merkten die Schmerzen in den Beinen. Entsprechend hatte auch niemand die Motivation noch zum Drei-Länder-Eck zu fahren, einem Ort an dem sich die Grenzen aller drei Länder treffen. So traten die Preußen gegen 14 Uhr die Heimreise nach Berlin an, wohl wissend, dass sie den einen oder anderen Pommern doch schon bald in Berlin zum Stiftungsfest sehen werden. Wir danken unseren tollen Gastgebern für das aufregende Wochenende und die Gastfreundschaft und freuen uns schon jetzt auf die zweite Rückrunde mit ihnen – in Berlin !? Die besten Grüße sendet, Euer iaB Schneider Z!Z! |
Zum verlängerten Wochenende um den Tag der deutschen Einheit traten die Preußen einen Aktivenausflug nach Aachen an, um die befreundete Landsmannschaft Pomerania Halle Aachen zu besuchen. Geplant war ein ein 3-Länderausflug mit Aufenthalten in Brüssel, Maastricht und Aachen.