Geschichte der Landsmannschaft Preußen
Vorläufer der heutigen Studentenverbindungen sind Studentengruppen, die sich bereits im 12. und 13. Jahrhundert an den ersten europäischen Universitäten in Bologna und Paris nach ihrer regionalen Herkunft organisierten.
Die heutige Landsmannschaft Preußen entstand 1978 durch den Zusammenschluss der Landsmannschaften Palaio-Silesia und Altmark in Berlin.
Die Landsmannschaft Palaio-Silesia wurde am 15. Dezember 1871 von schlesischen Studenten in Berlin gegründet. 1882 trat Palaio-Silesia als erste Berliner Verbindung dem Coburger LC bei (heute Coburger Convent) bei.
Im Jahr 1872 gründeten Studenten aus der Altmark in Berlin die Landsmannschaft Palaiomarchia. Zuvor traf man sich seit 1860 bei einem zwanglosen Stammtisch. 1932 wurde das Haus in der Lynarstraße 21 erworben 1935 fusionierte die Landsmannschaft Palaimarchia mit der Landsmannschaft Alsatia zur Landsmannschaft Altmark.
Nach dem diesbezüglichen Erlass von Rudolf Heß vom 15.5.1936 mussten die aktiven Landsmannschaften Altmark und Palaio-Silesia aufgelöst werden. Trotz des Verbotes blieb der Zusammenhalt der Bundesbrüder bestehen.
Aufgrund der fortbestehenden bundesbrüderlichen Verbundenheit nahmen 1950 die Landsmannschaft Altmark und 1951 die Landsmannschaft Palaio-Silesia den Aktivenbetrieb wieder auf. Am 28. Oktober 1978 schlossen sich die beiden Landsmannschaften zur Landsmannchaft im CC Preußen zu Berlin zusammen.
